KINO BADEN - charmantes Premium-Kino im Herzoghof
Diese Filme zeigen wir im Rahmen unseres Musikfilmzyklus von Oktober 2018 bis März 2019.

THE BLUES BROTHERS (Musik/Komödie, US 1980) - 133 Minuten
Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, gelobt der Ganove Jake (John Belushi) endlich Besserung und hat dafür auch schon eine Idee. Gemeinsam mit seinem Bruder Elwood Blues (Dan Aykroyd) will er ihre alte Band wieder zusammenbringen, um an die 5000 Dollar zu kommen, die dem Waisenhaus fehlen, in dem sie selber früher aufgewachsen sind. Die Brüder setzen alles daran, ihren Plan umzusetzen. Problematisch daran ist Zweierlei: Erstens wurde die ehemalige Band in alle Winde zerstreut, zweitens haben Jake und Elwood bald die Polizei am Hals. Aber davon lassen sich die beiden Musiker nicht beeindrucken, denn sie haben eine wichtige Mission zu erfüllen. Gegen zahlreiche Widerstände, zu denen Nazis, Countrymusikfans und andere verrückte Gestalten beitragen, verfolgen sie ihr Ziel. Dabei hinterlassen sie eine Spur des Chaos immer gigantischerer Ausmaße.

Für den Schnitt der Toneffekte wurde der Film 1981 mit dem „Golden Reel Award“ der Motion Picture Sound Editors ausgezeichnet.
Mit: John Belushi, Dan Aykroyd und James Brown

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AMY (Musik/Dokumentation, GB 2015) - 127 Minuten
Amy Winehouse, die Beehive-Ikone mit der unvergleichlichen Soulstimme, die mit ihren persönlichen Texten Millionen Menschen bewegte und sechs Grammys einheimsen konnte: Das ist dieselbe Amy, deren Drogenexzesse die Schlagzeilen weit über England hinaus bestimmten, deren betrunkene Auftritte für Aufsehen sorgten und die am 23. Juli 2011 viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen musste.
Die Dokumentation thematisiert auch ihre Alkohol- und Drogensucht sowie ihre Bulimie – und wie ihre Berühmtheit diese Probleme noch verschlimmerte. Winehouse wurde im Juli 2011 leblos in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Todesursache Alkoholvergiftung.

Auszeichnungen: Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm & Grammy in der Kategorie Bester Musikfilm (2016)
Mit: Amy Winehouse, Mark Ronson und Tony Bennett

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EIN AMERIKANER IN PARIS (Musik/Romanze, US 1951) - 115 Minuten
Der amerikanische Maler Jerry Mulligan verliebt sich im Paris der frühen Nachkriegsjahre in die junge Verkäuferin Lise. Die erwidert seine Gefühle, ist aber bereits mit dem bekannten Sänger Henri verlobt. Alles steuert auf ein tragisches Ende hin, doch auf einem großen Kostümfest nimmt das Schicksal der drei eine überraschende Wende.

Erhielt 5 Auszeichnungen bei der Oscarverleihung 1952 und einen Golden Globe Award für den Besten Film - Komödie oder Musical.
Von Vincente Minnelli und mit Gene Kelly, Leslie Caron und Oscar Levant

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THE KING - MIT ELVIS DURCH AMERIKA (Musik/Dokumentation, US 2017) - 109 Minuten
Elvis' Rolls Royce fährt auf den Spuren des „King Of Rock 'n' Roll“ quer durch Amerika. Für verschiedene Streckenabschnitte nehmen die unterschiedlichsten Personen auf der Rückbank Platz. Darunter Wegbegleiter des King, berühmte Hollywoodstars wie Alec Baldwin, Ashton Kutcher, Ethan Hawke und „The Wire“-Schöpfer David Simon, aber auch ganz normale Fans. Sie erzählen von ihren Erlebnissen mit Elvis und seiner Musik und schlagen 40 Jahre nach dessen Tod Parallelen zwischen seinem Aufstieg und Fall und der derzeitigen Situation in Amerika im Jahr 2016, in dem ein grobschlächtiger, vulgärer und ausländerfeindlicher Reality-TV-Star zum Staatsoberhaupt gewählt wird. Unterwegs wird musiziert, gelacht und versucht zu erklären, wie es mit dem einstigen „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ so bergab gehen konnte.

Ein musikalisches Road-Movie, das quer durch Amerika führt: 40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley reist der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Jarecki im alten Rolls Royce des Sängers von New York über Las Vegas bis in den tiefen Süden, um das Land an einem kritischen Wendepunkt seiner Geschichte zu erleben. "The King - Mit Elvis durch Amerika" ist zugleich politische Bestandsaufnahme und kulturelles Porträt.
Von Eugene Jarecki mit Eugene Jarecki Alec Baldwin und Ethan Hawke

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MY FAIR LADY (Musik/Komödie, US 1964) - 173 Minuten
Professor Henry Higgins, eingefleischter Junggeselle, wettet auf dem Londoner Marktplatz mit Oberst Pickering, er könne aus dem ordinären Blumenmädchen Eliza Dolittle eine Lady machen. Er nimmt Eliza in sein Haus auf und gibt ihr Sprechunterricht. Nach wochenlanger Arbeit führt er Eliza beim Pferderennen in Ascot und später auf dem Diplomatenball erfolgreich in die Gesellschaft ein. Inzwischen hat er sich an sie gewöhnt und in sie verliebt, ohne es zugeben zu wollen..

Erhielt 8 Auszeichnungen bei der Oscarverleihung 1965 und 3 Golden Globe Awards.
Von George Cukor und mit Audrey Hepburn und Rex Harrison

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VAYA CON DIAS - UND FÜHRE UNS IN VERSUCHUNG (Musik/Komödie, DE 2002) - 106 Minuten
Die drei Cantorianer-Mönche Benno, Tassilo und Arbo müssen ihre Brandenburger Abtei verlassen, weil es ihr an Nachwuchs und Geld mangelt. Sie machen sich auf die lange Reise in die Toskana zum letzten noch verbliebenen Cantorianer-Kloster. Doch der Weg dorthin ist mit irdischen Verlockungen gepflastert. So wird Arbo mit der Fleischeslust konfrontiert in der hübschen Person der Fotografin Chiara. Weil es der Brandenburger Cantorianer-Abtei an Nachwuchs und Geld fehlt, muss sie geschlossen werden. Die drei verbliebenen Mönche Benno, Tassilo und Arbo reisen deshalb in die Toskana, wo das letzte Kloster dieser Art existiert. Auf dem Weg dorthin bleibt jedoch der gemütliche Tassilo am Kochtopf seiner Mutter hängen, während sich der kämpferische Benno mit seinen schärfsten Gegnern, den Jesuiten, anlegt und der blutjunge Arbo dank der attraktiven Fotografin Chiara mit der Fleischeslust konfrontiert wird.

Origineller, charmant-klerikaler Spaß um drei Mönche auf Entdeckungsreise in der "weltlichen" Welt.
Deutscher Filmpreis 2002 Filmpreis in Gold in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Daniel Brühl (für Nichts bereuen, Vaya con Dios und Das weiße Rauschen)
Mit: Michael Gwisdek, Daniel Brühl und Traugott Buhre

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LA VIE EN ROSE (Musik/Biografie/Drama FR 2006) - 140 Minuten
Das Leben von Edith Piaf (Marion Cotillard) zeichnet einen Schicksalsschlag nach dem anderen. Die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Piaf wird schon früh von ihrer Mutter verlassen, lebt an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Personen, zumeist aber auf der Straße. Bis sie auf ihren Vater trifft. Sie begleitet Louis (Gérard Depardieu), einen Artisten, auf Tournee und beeindruckt bereits in jungen Jahren mit einer ausdrucksstarken Stimme.

Oscar 2008: Auszeichnung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin (Marion Cotillard)und Bestes Make-Up
Mit: Marion Cotillard, Jean-Pierre Martins und Gérard Depardieu

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GYPSY SPIRIT(Musik/Dokumentation, AT 2013) - 91 Minuten
Der Gitarrist und Weltmusik-Star Harri Stoika hat von seinem Vater die Gypsy-Musik erlernt. Er möchte deren Wurzeln kennenlernen, aber dazu muss er sich auf eine weite Reise begeben. Denn das Volk der Roma, das in der Hauptsache die Gypsy-Musik spielt, entstammt ursprünglich nicht dem europäischen, sondern dem asiatischen Kulturkreis und wanderte vor Jahrhunderten nach Europa ein. Stoikas Ziel ist daher Indien, genauer gesagt der Bundesstaat Rajasthan. Unterwegs gibt es viel zu sehen und zu entdecken - überall, wo Stoika Rast macht, wird musiziert und dort wird er auch verstanden. Die gemeinsame Sprache der Musik lässt ihn rasch neue Freundschaften schließen und dabei lernt er tatsächlich viel über den Gypsy-Stil, der von den indischen Musikern noch auf ganz ursprünglichen Instrumenten praktiziert wird.

Lebensbejahende Dokumentation über einen österreichischen Gypsy-Musiker, der nach Indien reist, um nach den Wurzeln der Gypsy-Musik zu suchen.
Von Klaus Hundsbichler

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COMEDIAN HARMONISTS (Musik/Drama, DE 1997) - 126 Minuten
Sie waren die Stars der Zwanziger: Die Comedian Harmonists. Diese europäischen Barber-Shop-Sänger kamen aus Polen, Rußland, Bulgarien und Deutschland und erzeugten mit ihrem einzigartigen Gesang Schlager wie "Mein kleiner grüner Kaktus". Joseph Vilsmaier hat mit der Crème de la Crème des deutschen Films einen Film aus der auch traurigen Geschichte der Comedian Harmonists gemacht. Nach dem Aufstieg in den Zwanzigern lassen die dreißiger Jahre mit der Machtergreifung der Nazis die Gruppe wieder auseinanderbrechen: Den Nazis ist es ein Dorn im Auge, daß zu der Startruppe auch Juden gehören, und auch in der Gruppe selbst kommt es zu Streit.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll.
Mit: Ben Becker, Heino Ferch und Ulrich Noethen

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FALCO - VERDAMMT WIR LEBEN NOCH (Musik/Biografie, AT 2007) - 109 Minuten
Bereits in jungen Jahren gilt der kleine Hans Hölzel als musikalisches Wunderkind, dessen einziger Traum es ist, Pop-Star zu werden. Nach der Scheidung der Eltern konzentriert sich Mutter Maria (Susi Stach) voll und ganz auf ihren begabten Sohn. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelt Hölzel (Manuel Rubey) als Background-Sänger der Bands „Drahdiwaberl“ und „Hallucination Company“. Schließlich bekommt Hans die Chance, einen eigenen Song zu präsentieren. Hierfür erfindet er eine exzentrische Bühnenpersönlichkeit, für die er den Namen "Falco" wählt.

In Österreich erhielt der Film das Prädikat „Wertvoll“.
Mit: Manuel Rubey, Christian Tramitz und Pilar Abella

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CRAZY HEART (Musik/Drama, US 2009) - 110 Minuten
57 Jahre ist der Countrysänger Bad Blake (Jeff Bridges) mittlerweile alt, der einstiger Ruhm längst verblasst. Seine Musik lallt er nur noch durch Bars und Bowlinghallen. Erst als sein Manager (James Keane) Blake als Vorsänger für seinen einstigen Protegé, den mittlerweile zum Superstar aufgestiegenen Tommy Sweet (Colin Farrell), unterbringt, scheint es wieder ein bisschen aufwärts zu gehen. Auch privat läuft es für den notorischen Säufer besser, seit er sich in die rund 20 Jahre jüngere Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) verguckt hat. Doch die Mutter des vierjährigen Buddy (Jack Nation) zögert erst, sich mit dem vierfach geschiedenen Altstar einzulassen. Dann kommt sie Blake trotzdem näher - wohl wissend, dass die Beziehung von Anfang an problembehaftet sein wird..

Der Film wurde 2010 mit 2 Oscars und 2 Golden Globe Awards ausgezeichnet.
Mit: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal und Colin Farrell

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SCORE - EINE GESCHICHTE DER FILMMUSIK (Musik/Dokumentation, US 2008) - 93 Minuten
Regisseur Matt Schrader zeigt, wie einige der berühmtesten Filmthemen der Kinogeschichte konzipiert wurden und wie die Entwicklungsstufen eines Soundtracks vom leeren Notenblatt bis zum fertigen Score verlaufen. Der Film schlägt einen Bogen von Hollywoods Glanzzeit (u.a. Max Steiner) bis heute (u.a. Hans Zimmer, Trent Reznor, Rachel Portman, Quincy Jones) und zeigt, welche Macht und welchen Einfluss die Filmmusik hat und warum sie unvergesslich ist.

In der Dokumentation von Matt Schrader geben Filmkomponisten einen einzigartigen Einblick in ihr Handwerk. Welche Veränderungen haben die modernen Hollywood-Sountracks erfahren? In der Kickstarter-finanzierten Dokumentation kommen berühmte Komponisten wie Hans Zimmer („Dunkrik„), Danny Elfman („Nightmare Before Christmas„), Rachel Portman („Ihre beste Stunde„) John Williams („Star Wars„), Howard Shore („Verleugnung„), Trent Reznor („Nine Inch Nails„) und Alexandre Desplat („Valerian – Die Stadt der tausend Planeten„) zu Wort. In zahllosen Interviews erklären die Musiker, welchen Herausforderungen sie alltäglich begegnen und wie Musik und Film miteinander verwoben sind.
Mit: Harry Gregson-Williams, Hans Zimmer und Danny Elfman

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